Tauchbecken und Duschkabinen für die Sauna

Die Abkühlung macht aus dem Aufheizen erst einen Saunagang

Die Abkühlung ist die zweite Hälfte des Saunierens. Erst der Wechsel von Hitze und Kälte gibt dem Ritual seinen Sinn und entscheidet darüber, wie Sie sich danach fühlen. Ein Tauchbecken gehört deshalb nicht zum Zubehör, sondern zur Grundausstattung einer Saunazone – am besten direkt neben der Saunatür.

Bei uns finden Sie drei Lösungen: die Wanne mit Edelstahleinsatz, das Becken mit Fiberglas-Einsatz und die Gartenduschkabine. Alle drei sind für den Außenbetrieb gebaut und passen materialmäßig zu unseren Gartensaunen und Badefässern.

Drei Wege, sich nach der Sauna abzukühlen

  • Kühlwanne Quadrat steel mit Edelstahleinsatz – die quadratische Wanne aus der Serie PRESTIGE mit Verkleidung aus ThermoWood-Lamellen, Einstiegsstufe und passendem Abdeckdeckel. Der Edelstahleinsatz lässt sich leicht abwaschen, verfärbt sich nicht und hält auch dem täglichen Betrieb stand.
  • Tauchbecken mit Fiberglas-Einsatz – die klassische Zuberform mit glattem Einsatz, also einfache Pflege zum günstigeren Preis. Die häufige Wahl für alle, die ein unkompliziertes Kaltwasserbecken neben der Sauna möchten.
  • Modern – Gartenduschkabine – Abkühlung im Stehen. Sie passt dorthin, wo kein Platz für ein volles Becken ist, und ergänzt das Tauchbecken als Dusche vor dem Eintauchen.

Tauchbecken oder Eistonne?

Es ist dasselbe Becken, nur unterschiedlich genutzt. Nach der Sauna geht es um ein kurzes Eintauchen von einigen Sekunden, das den Saunagang abschließt. Beim Eisbaden ist das kalte Wasser das eigentliche Programm und wird auch ohne vorherigen Saunagang genutzt. Für das regelmäßige Eisbad eignet sich die Wanne mit Edelstahleinsatz am besten: keine porösen Oberflächen, leichte Reinigung und ganzjähriger Betrieb.

Wenn Sie den ganzen Winter über eisbaden möchten, rechnen Sie damit, gelegentlich die Eisschicht aufbrechen und das Wasser wechseln zu müssen. Der Abdeckdeckel hält das Wasser sauber und verzögert das Zufrieren, die Einstiegsstufe sorgt auch im Dunkeln für sicheren Einstieg.

Wie kalt und wie lange?

Üblich sind Wassertemperaturen um 8 bis 12 °C. Entscheidend ist nicht die möglichst niedrige Temperatur, sondern die schnelle, kurze Abkühlung – meist genügen einige Sekunden bis zu einer halben Minute. Im Winter kühlt das Becken im Freien von selbst aus, im Sommer fällt die Abkühlung naturgemäß milder aus.

Wohin mit dem Tauchbecken?

Je näher an der Sauna, desto besser. Ein kurzer Weg bedeutet, dass der aufgeheizte Körper nicht schon an der Luft abkühlt und der Sprung ins kalte Wasser deutlicher ausfällt. Das Becken braucht einen festen, ebenen Untergrund, der die volle Wassermenge trägt, und ringsum genug Platz für sicheres Ein- und Aussteigen. Denken Sie auch daran, wohin das abgelassene Wasser abfließt.

Betrieb und Pflege

Becken mit Einsatz werden abgelassen und abgewaschen wie eine gewöhnliche Badewanne, die Pflege ist also eine Sache von Minuten. Wie oft das Wasser gewechselt wird, hängt davon ab, wie viele Personen das Becken nutzen und ob vorher geduscht wird. Kescher und Reinigungsschwamm finden Sie im Zubehör für Saunen und Badefässer.

Die Holzverkleidung braucht dieselbe Pflege wie die Sauna selbst: Schutz vor dem Austrocknen und gelegentliche Kontrolle. ThermoWood kommt dabei mit einem Minimum an Pflege aus und oxidiert mit der Zeit natürlich zu einem hellgrauen Ton.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

  • Eintauchtiefe – das Becken sollte ein Eintauchen bis zu den Schultern erlauben. Ein flaches Gefäß kühlt nur die Beine, der Effekt des ganzen Zyklus fällt merklich schwächer aus.
  • Material des Einsatzes – Edelstahl ist am widerstandsfähigsten und am pflegeleichtesten, Fiberglas ist günstiger. Beide reinigen sich einfacher als blankes Holz.
  • Abdeckdeckel – hält das Wasser sauber, verzögert im Sommer das Aufwärmen und im Winter das Zufrieren.
  • Einstiegsstufe und Standfestigkeit – nasse Füße und kaltes Wasser sind keine Kombination zum Improvisieren.
  • Entleerung – überlegen Sie vorab, wohin das Wasser abläuft.
  • Optik – dieselbe Holzart wie bei Sauna oder Badefass hält den Garten optisch zusammen.

Sie wissen nicht, welche Variante zu Ihrer Sauna passt? Schreiben Sie uns, wir empfehlen Ihnen Größe und Ausführung danach, wie viele Personen sich bei Ihnen abkühlen werden. Weitere Ausstattung für die Saunazone finden Sie im Zubehör für Saunen und Badefässer.

Häufige Fragen zum Tauchbecken

Wie kalt sollte das Wasser im Tauchbecken sein?

Üblich sind etwa 8 bis 12 °C. Wichtiger als eine möglichst niedrige Temperatur ist die schnelle, kurze Abkühlung – meist genügen einige Sekunden bis zu einer halben Minute. Im Winter kühlt das Becken im Freien von selbst aus, im Sommer fällt die Abkühlung milder aus.

Tauchbecken oder Duschkabine – was ist besser?

Das Becken kühlt den ganzen Körper auf einmal ab, der Effekt ist deutlicher und es entspricht dem klassischen Saunaritual. Die Duschkabine passt dorthin, wo kein Platz für ein Becken ist, oder wenn Sie den kürzeren Kontakt mit kaltem Wasser bevorzugen. Ideal ist beides: die Dusche zum Abspülen, das Becken zum Eintauchen.

Was ist der Unterschied zwischen Edelstahl- und Fiberglas-Einsatz?

Der Edelstahleinsatz der Wanne Quadrat steel ist die widerstandsfähigste Lösung, verfärbt sich nicht und hält täglichem Betrieb stand – ideal fürs regelmäßige Eisbaden. Der Fiberglas-Einsatz ist günstiger und lässt sich ebenfalls leicht abwaschen. Beide Varianten haben eine Holzverkleidung, nach außen bleibt also die natürliche Optik erhalten.

Kann ich das Tauchbecken als Eistonne nutzen?

Ja, Tauchbecken und Eistonne sind dasselbe, nur die Nutzung unterscheidet sich. Für das ganzjährige Eisbaden empfehlen wir die Wanne mit Edelstahleinsatz und Abdeckdeckel, der das Wasser sauber hält und das Zufrieren verzögert. Bei starkem Frost müssen Sie die Eisschicht gelegentlich aufbrechen.

Wie oft muss das Wasser gewechselt werden?

Das hängt davon ab, wie viele Personen das Becken nutzen und ob vorher geduscht wird. Becken mit Einsatz werden abgelassen und abgewaschen wie eine Badewanne, der Wasserwechsel geht also schnell. Bei häufiger Nutzung helfen ein Deckel, ein Kescher und das Abspülen der Füße vor dem Einstieg.

Funktioniert das Tauchbecken auch im Winter?

Ja, die Becken sind für den ganzjährigen Außenbetrieb gebaut und im Winter ergeben sie den meisten Sinn. Der Abdeckdeckel verzögert das Zufrieren, die Einstiegsstufe sorgt für sicheren Einstieg. Wenn Sie das Becken längere Zeit nicht nutzen und Frost droht, lassen Sie das Wasser ab.